Fazit und Zusammenfassung:
Präzisions-Golfschläger sind nicht den Pros vorbehalten, sondern gerade der Anfänger und Fortgeschrittene hat hier die allergrößten Vorteile. Jeder „Fehlschlag“ kann so auf einen Schwungfehler zurückgeführt und entsprechend schnell und wirkungsvoll korrigert werden.
 
Ist der Schlägersatz dagegen von grossen Toleranzen geplagt, muss erst entschieden werden, ob es der Schwung war, der Schläger oder eine Mischung aus beiden. Ein unmögliches Unterfangen und der Grund, warum Golf angeblich so schwer zu lernen sei.
Wer diesen tollen Sport ausführen möchte und einen wesentlichen Teil seiner Freizeit dafür „opfert“, wer an seinem Schwung konkret und zielgenau arbeiten möchte, wer Freude an kontrollierbarer Präzision hat, der sollte sich überlegen, wie viel Spielspass und Erfolg ihm ein
LONGHITTERPräzisons-Schlägersatz bringen kann. Der ideale Schlägersatz schwingt sich neutral von Eisen 3 bis zum Sandwedge und in der Folge vom Driver bis zum Fairwayholz. Die LONGHITTERPräzisions-Golfschläger sind hier mustergültig und konsequent zielgerichtet. Anstatt mit einem Dutzend Solisten besitzen Sie hier ein aufeinander abgestimmtes Orchester.
Wenn schon Pros „Schrott“ bekommen, mit welchem Material sollen dann Sie als Amateur Golf spielen bzw. erlernen?
Schaftflex
Basierend auf der „weichen Seite“eines Schaftes ist auch klar, dass der Flex - der Grad der Biegsamkeit - auch von der Ausrichtung abhängt. Die weiche Seite hat einen weicheren Flex, die steife Seite eine härteren. Misst man nun einen nach dem aktuell für alle Marken gültigen Zufallsprinzip der Schaftmontage gefertigten Schlägersatz, findet man innerhalb dieses Satzes alle Flexe wieder. Ein durchgängiger Flex wie bestellt für Eisen 3 bis Sandwedge wäre demnach zufällig - mit einer Chance von 1 zu 362880!
Erschwerend kommt hinzu, das es keine zwei identischen Schäfte gibt. Misst man beispielsweise 100 fabrikneue Markenschäfte, erhält man 100 verschiedene Diagramme.

LONGHITTER:
Auf unseren eigens hergestellten Meß- und Fertigungsstationen erhält jeder Schaft einen Steckbrief mit den für das Spiel relevanten Parametern. Aus der Masse aller Schäfte werden dann satzweise 9 Schäfte ausgewählt, die ideal zueinander passen. Die Basis für einen perfekten Schlägersatz.
 
Schaftgewicht und Material
Schäfte für Billigschläger werden weder kontrolliert noch aussortiert, auch wird das Material nur durch den jeweils billigsten Rohstoffpreis bestimmt und nicht durch die erforderliche Qualität. Markenschäfte sind hier deutlich besser. Es stimmen Material und Gesamtgewicht, allerdings versteckt sich bei der Gewichtskontrolle ein Qualitätsmangel: alle Schäfte weisen zwar das erforderliche Gesamtgewicht auf, werden aber, falls einer mal zu schwer war, einfach am Schaftende leichter geschliffen. Dadurch verändert sich der Biegeflex, aber auch die Gewichtung von vorne nach hinten. Diese Schäfte sind also am dünnen Ende (beim Schlägerkopf) schwerer, was das Schwunggewicht erhöht (siehe Schlägerkopf- Gewicht oben).
 
Schäfte für
LONGHITTERPräzisions-Schläger
Traditionell werden Schäfte entsprechend ihrem Logo-Aufdruck montiert: ein schwerwiegender Fehler. Bei
LONGHITTER haben alle Schäfte ein umlaufendes Logo, die Montage kann deshalb aufgrund der natürlichen Schaftbiegung erfolgen - ein einheitliches Bild ist trotzdem gewährleistet.
 
Für den Bau eines
LONGHITTERPräzisions-Golfschlägers nach unseren Vorgaben eignen sich handelsübliche Schäfte in keinem Fall. LONGHITTER lässt deshalb die Schäfte nach einer eigenen Methode herstellen. So werden beim Bi-Matrix-Schaft die Carbonfasern z.B. ähnlich der Knochenstruktur ineinander geflochten, was eine erheblich höhere Belastbarkeit im Vergleich zu einem linearen Faserverlauf ergibt. Jeder neue Schaft-Typ wird segmentweise gewogen und vermessen und in der laufenden Produktion erhält jeder unserer Schäfte seinen individuellen Steckbrief: insgesamt 7 Messdaten, auf Basis derer die satzweise Sortierung entsprechend den geforderten Eigenschaften vorgenommen wird. Die Montage erfolgt dabei nicht einheitlich ausgerichtet, sondern wird für jeden Schlägerkopf separat berechnet - immer abgestimmt auf die Bestelldaten (Eigenschaft des Schlägersatzes).
Vorteile eines LONGHITTERPräzisions-Schlägers
Anfänger lernen schneller und leichter das Golfspiel, da jede Verbesserung oder Verschlechterung klar spürbar wird und nicht zufällig vom eingesetzten Schläger abhängt:
Amateure können sich gezielt und nachhaltig verbessern, da jeder Schläger taktisch eingesetzt wird - und nicht nur die Lieblingsschläger. Pros nutzen ihr volles Potential, da die Konzentration auf den Schwung gerichtet sein kann und nicht auf die Eigenarten der unterschiedlichen Schläger.
Kopfgewichte
Die Schlägerköpfe müssen aufsteigend von Eisen 3 bis zum Pitching-Wedge jeweils um 7 gr. schwerer werden. Einen Unterschied von 2 gr. spürt ein guter Spieler, Anfänger bemerken bereits 4 gr.
Billig-Schläger: keine / mangelnde Gewichtskontrolle, Toleranz bei Kontrollen bis 20 gr.

Marken-Golfschläger: Industriestandard +/- 3 gr., Messwerte bei Kontrollen bis 10 gr. Toleranz. Wir überprüfen und reparieren in Kundenauftrag immer wieder auch teuerste Marken- Golfschläger. Nicht nur wir stellen dabei fest, dass die Kopf-Gewichte teilweise extrem abweichen.
Der Schlägerkopf (Eisen)
Der Kopf eines Golfschlägers wird gegossen, geschmiedet oder ist eine Kombination aus beidem. Für Spieler über Hcp. 5 bis Platzreife ist dies eigentlich unerheblich, sofern die Schlägerköpfe mindestens aus Edelstahl gefertigt sind. Echte geschmiedete Köpfe sind nur für sehr, sehr gute Spieler von Vorteil. Mit „echt“ meinen wir einen Fertigungsprozess, der dem handwerklichen Schmieden mit all seinen Vorteilen entspricht. In dieser Art gefertigte Modelle gibt es nurmehr sehr wenige.
Die absolute Mehrzahl sind „überschmiedete“Gussrohlinge, die werbewirksam als „geschmiedet“ beschrieben werden. Mehr Schein als sein.
 
Das Gewicht des Schlägerkopfes muss bei den Eisen exakt stimmen. Gewichtstoleranzen müssen durch polieren oder Aussortierung verhindert werden. Gewichtseinsätze sind nicht vorteilhaft.
Fehlerquelle: Gewichtstoleranzen bei den Eisen werden im Normalfall durch Zusatzgewichte aus Blei oder Tungsten (Wolfram) im Schaft ausgeglichen. Auf der Waage stimmt dann alles, aber der Schwerpunkt verschiebt sich dadurch zum Schaft hin. Sozusagen ein vorprogrammierter Offcenter-Treffer.
 
LONGHITTER poliert dagegen die Schlägerköpfe einzeln auf der gesamten Fläche, bis die Gewichte auf 0,5 gr. genau stimmen. Unsere Vorgabe bei Präzisions-Golfschlägern scheint übergenau, aber da ein Golfschläger aus mehreren Komponenten besteht, ergibt sich in der Folge bei klassischer Fertigung ein spielbeeinflussender Summenfehler.
 
Schlägerkopf-Material
Billig-Schläger:
meist Zinkguss, elektrolytisch verchromt (Optik wie Edelstahl) -  Vorteil: sehr niedrige Herstellungskosten / Nachteil: schlechte Spielbarkeit, geringe Lebensdauer
Marken-Schläger: Edelstahl-Legierungen, Titan, Carbon-StahlVorteil: ideale Eigenschaften, fast unbegrenzt haltbar / Nachteil: Metallsorten sind teuer
LONGHITTERSchläger verwenden ausschliesslich Edelstahl-Legierungen, Titan, Carbon- Stahl und Beryllium-Kupfer.

Wissenswertes über Präzisions-Golfschläger

Um einen Präzisions-Golfschläger bzw. die sich daraus ergebenden Vorteile für Anfänger und Pros zu verstehen, ist die Erklärung von etwas Technik leider unumgänglich. Wenn Sie jedoch Ihr Golfspiel wesentlich und schneller verbessern möchten, dann sollten Sie die nächsten Zeilen lesen - egal ob Sie gerade die Platzreife haben und Ihr Handicap bereits gegen Null geht.
 
Sind meine jetzigen Schläger in Ordnung?
Wenn auch Sie bei Ihrem aktuellen Schlägersatz sogenannte „Lieblingsschläger“ haben - wie 99% der Golfer - dann stimmt mit Ihrem Satz etwas nicht. Typisch ist beispielsweise, wenn Sie mit dem einen Schläger immer zu tief treffen, mit dem nächsten Schläger meist den Ball toppen, mit einem anderen Schläger prinzipiell ins Aus schlagen und so weiter - nur ein paar Schläger jedoch als „absolut sicher“in Erinnerung haben. Die „Schuld“ wird landläufig beim Schwung bzw. Spieler gesucht, es sind aber fast immer die Schläger bzw. die schlechte Fertigung dieser.
LONGHITTERTechnik
 
Frage: Warum muss ich was von der Technik wissen / verstehen?

 
Antwort: Sie müssen nicht! Aber wie in allen anderen Sportarten auch, so wird
beim Golf der Erfolg nicht allein vom Können bestimmt. Vieles hängt beim Golf-
spiel vom eingesetzten Material ab.
 
Die nachfolgenden Informationen geben Ihnen das nötige Know-How, um die für
Sie richtige Materialentscheidung treffen zu können. Bitte scheuen Sie sich nicht,
Ihren
LONGHITTERClubmaster zu kontaktieren (auch dann, wenn Sie noch kein LONGHITTERKunde sind!). Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
Schaftbiegung
Dass jeder Schaft (Betonung auf JEDER) eine weiche Seite hat, ist physikalisch bedingt, wird aber vehement von den Herstellern unter den Teppich gekehrt. Tatsache ist aber, dass sicher jeder Schaft nach einer Seite (bei schlechter Qualität nach mehreren Seiten) leichter biegt. Unter Belastung (Schwung), wird der Schaft deshalb immer in die Richtung der weichsten Seite ausbrechen. In der Fertigung ist es jedoch sehr schwierig und teuer, diese weiche Seite zu bestimmen. Die Schäfte werden deshalb nach dem Zufallsprinzip am Schlägerkopf montiert. Was dann beim Schwingen der einzelnen Schläger passiert, ist klar: jeder Schlägerschaft biegt sich tendenziell in eine andere Richtung.
 
Dieser Punkt wird oft verharmlost, Tatsache ist aber:
1. Mit ausgerichteten Schäften werden Offcenter-Treffer** um 20 bis 60% reduziert.*
2. Scott Verplank und Ben Crenshaw spielen z.B. ausgerichtete Schäfte. Scott ist aktuell die Nr. 1 in Sachen Driver-Präzision und trifft in 67,7% der Fälle das Grün wie geplant.
Loft und Lie
Mit dem Lie bestimmt man die korrekte Ausrichtung, der Loft hat Einfluss auf die Ballflugkurve und die Schlagweite. Zwischen den einzelnen Eisen sollte jeweils 1° Lie- und 4° Loft-Winkel Unterschied sein. Loft und Lie können erst nach der Schaftmontage eingestellt werden. Ein aufwendiger Prozeß, der oft ausgelassen wird, mit der Folge, dass die Spielbarkeit drastisch abnimmt.
Billig-Schläger: keine / mangelnde Loft-Lie-Kontrolle, Toleranz bei Kontrollen bis 8° Hochwertige Golfschläger: Messwerte bei Kontrollen bis 3° Loft- und bis 4° Lie- Toleranz
LONGHITTERPräzisions-Golfschläger fertigen wir mit +/- 0,5° Toleranz für Loft und Lie

Die Schäfte
Der Schaft bestimmt die eigentlich Spielqualität. Ungeachtet dieser wichtigen Rolle werden hier bei den Herstellern die absolut größten Toleranzen für billig und sehr teueres Geld auf den Markt geworfen.
 
Ein ehemaliger Nationaltrainer einer Golfmannschaft schrieb anläßlich einer Untersuchung von 10 Sätzen teuerster Golfschläger:
„...8 von 10 Pros haben Schrott in ihrer Tasche. Die Lies weichen in der Regel um 4 Grad vom angegebenen Wert ab, die Lofts sind auch nicht besser und die Schäfte der Golfschläger haben praktisch nie den angegebenen Wert –vor allem dann nicht, wenn sie aus Graphit sind. Zwischen Ladies und extra-stiff findet sich fast jeder Flexgrad in einem Golfschläger-Satz“.
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Clubmaster: Mike Klais
clubmaster@longhitter.com
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Tel: 08664-929500
Fax:08664-929501
Longhitter-Shop
Beispiel für einen Schlägersatz, gefertigt mit zu grossen Toleranzen: jeder Schläger hat ein eige- nes, abweichendes Verhalten. Weder Flugrichtung noch Distanzen stimmen, auch wenn der Schwung selbst perfekt ist.
Longhitter Flexmaschine
Eine von 7 Messstationen zur Auswahl des optima- len Schaftsatzes: hier wird praxisnah das Biegever- halten des Schaftes im Durchschwung kontrolliert und bewertet.
Clubfitting - aber richtig
Ihr persönlicher Fitting-Guide (pdf)
LONGHITTERPräzisions-Schlägersatz, gefertigt mit kleinsten Toleranzen: jeder Schläger ist perfekt auf den anderen abgestimmt. Die Flugrichtung stimmt präzise, die Distanzen sind gleichmäßig.
LONGHITTERTipp
Wichtig für Anfänger: einen Golfschwung können Sie nur einmal im Leben erlernen - und zwar am Anfang. Die ersten Schwünge “programmieren”quasi Ihren Bewegungsablauf (der nicht gedanklich gesteuert ist). Später sind nur Korrekturen möglich, die erstens sehr langwierig sind und zweitens dadurch viele Pro-Stunden kosten. Unpassende Schläger programmieren einen nicht optimalen Bewegungsablauf. Deshalb sind für Sie passende Schläger von Anfang an genau so wichtig wie kompetente Pro-Stunden.
 
Nur ein Optimum an Qualität sichert ein Optimum an Leistung!
longhitter_pfeil
Ausgerichtete Schäfte (wie bei LONGHITTER) zei-
gen jeweils das gleiche Schwingungsverhalten, die
Voraussetzung für ein präzises Golfspiel!
Biegeverhalten der Schäfte ohne Ausrichtung, jeder Schaft hat sein „Eigenleben“
Technics